Zusätzliche monatliche Einnahmen für deinen Ruhestand aufbauen.
Eine private Rentenversicherung kann dir eine lebenslange zusätzliche Rente bieten. Sie ergänzt vorhandene Altersvorsorge und lässt sich auf den gewünschten Rentenbeginn und deinen monatlichen Sparbetrag abstimmen.
Klassische, fondsgebundene und kombinierte Konzepte unterscheiden sich bei Garantien, Anlagechancen und Kosten. Wähle die Variante entsprechend deiner Planung und dem gewünschten Umgang mit Wertschwankungen.
Auch Rentenfaktor, Kapitalwahlrecht und Leistungen für Hinterbliebene gehören in den Vergleich. Deine aktuelle Renteninformation hilft dabei, den zusätzlichen Bedarf im Ruhestand abzuschätzen.
| Vergleichspunkt | Darauf kommt es an |
|---|---|
| Vorsorgeziel | Gewünschte Zusatzrente und Rentenbeginn. Beziehe gesetzliche, betriebliche und weitere Ansprüche ein. |
| Anlage | Garantien, Fonds und laufende Kosten. Trenne zugesagte Leistungen von Modellrechnungen. |
| Verrentung | Rentenfaktor und vertragliche Bedingungen. Vergleiche die mögliche Monatsrente bei gleichem Kapital. |
| Auszahlung | Rente, Kapitaloption und Hinterbliebenenleistungen. Stimme Wahlrechte und Fristen auf deine Planung ab. |
Von der gewünschten Rente zurückrechnen
Eine private Rentenversicherung kann aus deinen Beiträgen eine zusätzliche Altersrente finanzieren. Beginne mit der Frage, welche monatlichen Einnahmen du dir später wünschst. Stelle deine voraussichtliche gesetzliche Rente, betriebliche Leistungen und andere Rücklagen daneben. Daraus ergibt sich der Betrag, den deine private Vorsorge ergänzen soll.
Wähle einen Beitrag, der heute zu deinen laufenden Ausgaben passt, und lege den geplanten Rentenbeginn fest. Ein langer Anlagezeitraum und mögliche spätere Zuzahlungen können in die Gestaltung einfließen. Für den Vergleich hältst du Beitrag und Beginn bei allen Angeboten gleich.
Anlage und spätere Rentenleistung
Private Rentenversicherungen können unterschiedlich anlegen, beispielsweise klassisch oder fondsgebunden. Vergleiche Garantien, Fondsauswahl und Kosten. Unverbindliche Hochrechnungen betrachtest du getrennt von den vertraglich zugesagten Werten, damit du die Angebote auf einer nachvollziehbaren Grundlage beurteilen kannst.
Bei fondsgebundenen Modellen ist der Rentenfaktor besonders interessant: Er beschreibt, welche Rente sich je Kapitalbetrag ergibt. Lass dir erklären, welcher Faktor garantiert ist und welche vertraglichen Regelungen gelten. So vergleichst du nicht nur das mögliche Guthaben, sondern auch die spätere Umwandlung in eine Rente.
Auszahlung und Familie berücksichtigen
Je nach Vertrag können eine lebenslange Rente, eine Kapitalauszahlung oder Kombinationen vorgesehen sein. Frage nach den dafür geltenden Wahlrechten und Fristen. Die passende Lösung hängt davon ab, ob du regelmäßige Einnahmen, eine größere Ausgabe oder beide Ziele planst.
Für Angehörige lassen sich je nach Angebot Todesfallleistungen oder eine Rentengarantiezeit vereinbaren. Prüfe deren Wirkung auf deine eigene Rente. Auch ein flexibler Rentenbeginn und die Anpassung von Beiträgen können deinen Vertrag besser an Veränderungen im Arbeitsleben und Ruhestand anschließen.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Du möchtest deine spätere gesetzliche Rente um eine private Zahlung ergänzen. Aus deiner Renteninformation und deiner Haushaltsplanung leitest du das Ziel ab und legst einen regelmäßigen Beitrag fest. Im Vergleich betrachtest du Angebote mit demselben Rentenbeginn, denselben Einzahlungen und vergleichbaren Annahmen. Zusätzlich prüfst du Rentenfaktor und Kapitaloption. So steht die spätere Nutzung deiner Vorsorge im Mittelpunkt.
Vom Vergleich zum passenden Schutz
Mit aktueller Renteninformation, deinem Wunschbeitrag und dem geplanten Rentenbeginn lässt sich eine persönliche Anfrage gut vorbereiten. Ergänze deine Vorstellungen zur Anlageform und dazu, wie flexibel der Vertrag bei späteren Änderungen sein soll.

